Cäciliafeier 2025

Die Musikkapelle Marling traf sich am Sonntag, 23. November zur traditionellen Cäcilienmarende. Nachdem Festgottesdienst, gemeinsam gestaltet von Kirchenchor und Musikkapelle, versammelte wir uns zum Aperitif und gemeinsames Mittagessen im wunderbarhergerichteten Vereinshaus. Angehörige, Alt- und Jungmusikanten, Ehrenmitglieder, freiwillige Helfer und Unterstützer, unsere Ehrenamtsmitglieder, sowie einige Ehrengäste waren unserer Einladung gefolgt. Pfarrer Josef Wieser, Bürgermeister Felix Lanpacher, Raika Obmann Ulrich von Pföstl, vom Tourismusverein Präsident Alois Arquin und Direktor Hannes Kofler gesellten sich an diesem Festtag zur Musikkapelle.

Wolfgang Hellrigl vom Hotel Sonnenhof verwöhnte uns mit einem tollen Menü. Eine Bildpräsentation mit zahllosen Schnappschüssen zeigte nochmals ein paar schöne Impressionen rund um die vielen Auftritte von Kapelle und Jungmusikanten im Jahr 2025. Gar einige Musikgruppen spielten zur Unterhaltung und Auflockerung auf. Darunter das Saxo Fun Sextett aus aktuellen und ehemaligen Saxophonisten, ein Klarinettenquartett mit Musikschülern, das Vater&Sohn Blechbläserduo und ein Blechbläserensemble.

Dieses umrahmte auch den Höhepunkt der Feier, die Ehrungen von fünf Musikanten für langjährige aktive Mitgliedschaft. Ladies first! Alexandra Mair wurde für 15 Jahre aktive Mitgliedschaft in den Musikkapellen Lengstein am Ritten und seit 2016 in Marling an diesem Wochenende von beiden Kapellen geehrt. Clemens Ladurner und Lukas Öttl wurden ebenfalls für 15 Jahre aktive Mitgliedschaft in der MK Marling mit dem Ehrenzeichen in Bronze samt Urkunde ausgezeichnet. Beiden wurden auch ausdrücklich für die mehrjährige Mitarbeit im Vereinsvorstand gedankt. Ebenso Martin Asam, er ist mittlerweile stolze 40 Jahre bei der Marlinger Musig aktiv, anfangs als Klarinettist und jetzt seit bald 30 Jahren als Tubist. Ihm wurde das Ehrenzeichen in Gold verliehen.

Und dann ging es ans Eingemachte, ein Novum für die MK Marling. Wir zitieren hierfür aus der Laudatio des Obmanns: „Viel gabs zu erzählen, ober die meisten do, do hot jeder a persönliche Geschichte de ihn mitn Gaston verbindet. Familie, Hof, Schwammlen Kassa und die Musig, des sein glab i seine Sochn. Bei so vielen Johren geht’s a nit lei bergauf. Grod in die schwierigen Johre wor a di Musig a gutes Elexier, um Kroft zu schöpfen und weiterzumo- chen. 1965 Saxophonist ba an Dorfkapelle, nicht einfach, ein Exot. Erste persönliche Erinnerung in der Kapelle, war die Aussage, Herbert i kimm spater zu die Proben, um ochte kemmen die Schwammlen. Zweiter Frühling mit einem kompletten Saxophon-Satz unter Kapellmeister Armin, zu ocht wart ihr, du Solist mit Sonnenbrille und dem ganz besonderen Hüftknick. Im Vorstand warst du auch, Notenwart, Tafelmeister, fast Obmann. Immer gerade heraus, hosch a schimpfen gekennt und a amol beleidigt sein, ober nia länger als drei Wochen. Thomas, i glab des wor übertriebn, hosch donn gsog. Väterlicher Freund und Musikkollege für mindestens uane Generation. Insere Musig isch 174 Johr olt, mehr als uan Drittel bisch du iats dabei. Danke für 60 Jahre Leben für die MK Marling Gaston Waldner. Langanhaltender Applaus begleitete die Auszeichnung mit dem Ehrenzeichen in Gold am Bande (für 60 Jahre) und entsprechender Urkunde. Ein persönliches Geschenk für alle Geehrten in Form eines Speckbrettls im Instrumentenformat von unserem Zimmermann und Trompeter Stefan Mahlknecht durfte nicht fehlen. Flügelhornist Georg Gamper und Kapellmeister Hannes Schrötter gaben auch noch einige schwungvolle Stücke zum Besten. Aufgelockert und abgerundet wurde die Feier wie immer durch den Austausch netter Anekdoten aus dem Musikantenalltag. Bei an guatn Glasl Wein vom Gruber- und Popphof wurde bis in die Abenddämmerung hinein gefeiert.